Atem und Stimme

Klangerfahrung

 

Unser Ausatem versetzt unsere Stimmbänder in Schwingung. Diese Schwingung kann sich als Stimmklang hörbar im Raum ausbreiten und auch als Vibration im Körper spürbar werden. Je durchlässiger unser Körper für Atembewegung und Stimmklang ist, desto besser kann er über die feine Vibration des Stimmklangs angesprochen werden. Vertiefen wir uns in diese Wahrnehmung, kann nach und nach ein Durchschwingen der Muskulatur des Bindegewebes, der Faszien und schließlich des Knochens entstehen.

 

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Diaphragmenkette. Sind die verschiedenen Quergewölbe wie Fußgewölbe, Beckenboden, Zwerchfell, Mundboden und Kehle, Gaumen usw. schwingungsfähig, kann sich Tonschwingung im ganzen Körper ausbreiten. So kommt es zu einer wohltuenden Körpererfahrung, sowie zu einer mühelosen, freien Stimmentfaltung.

 

Kopf, Kiefer, Schultern - der obere Raum

 

In der Atemlehre unterscheiden wir verschiedene Atemräume. Der obere Atemraum wird durch Schultern, Hals und Kopf gebildet. Hier befinden sich unsere Sinne. Hier äußern wir uns sprachlich. Hier haben wir durch die Arme einen großen Aktionsradius zum Handeln. Hier ist der Ort, an dem Kreativität sich entfalten kann.  Unser persönlicher, stimmlicher Ausdruck wird dadurch bestimmt, wie wir uns hier halten und bewegen.

Wie kann in diesem Bereich Beweglichkeit und Leichtigkeit erfahren werden? Wie können die unteren Atemräume diesen Bereich unterstützen? Welche Klangräume kann ich nutzen? 

Diesen Fragen widmen wir uns in den Atemtagen mit dem Thema: Der obere Raum

 

 

 

Kurse und Workshops zu diesen Themen werden regelmäßig angeboten. Bitte schauen Sie unter "Termine".